Nachhaltiges Eigentum mit Solaranlage

Von der Stromerzeugung durch höchst effiziente PV-Module auf dem Dach, über die Strom­speicherung, bis zu Wärmeerzeugung in der Wohnung und der Einspeisung über den eigenen Zähler – jede Wohnung der Wohnanlage „an der Wolfachaue“ besitzt eine Eigenstromanlage die genau das leistet. Zusätzlich erforderlicher Strom wird aus dem öffentlichen Netz bezogen.

Abhängig von Wohnungsgröße und individuellem Nutzerverhalten kann der zusätzliche Bedarf auf bis zu 250 kWh* pro Jahr reduziert werden. Daraus ergäben sich Energie­verbrauchskosten in Höhe von etwa 7,50 Euro pro Monat.

Umweltbewusstes Wohnen wird so ganz einfach möglich, denn die Wirkungsweise der Anlage passt sich an das eigene Benutzerverhalten an. Der wohnungseigene Stromzähler bildet das Verbraucherverhalten dabei unmittelbar ab: So wird der tägliche Blick auf den eigenen Stromzähler zur doppelten Freude: 1 x für den Geldbeutel und 1 x für die Umwelt.

Stromerzeugung
Auf der südlich geneigten Dachfläche besitzt jede Wohnung PV-Module mit 4 kWp Leistung. Diese sind direkt mit einem eigenen 4,8 kW Batteriespeicher (im UG) verbunden. Jeder Wohnungsbesitzer wird so zum Stromerzeuger für seinen eigenen Haushaltsstrom. Nicht selbst verbrauchter Strom kann in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Der Autarkiegrad liegt rechnerisch bei bis zu 70 Prozent. Das schafft eine weitgehende Unabhängigkeit von Energiepreiserhöhungen.

Stromverteilung und Stromspeicherung
Die gesamte Stromverteilung der Wohnung wird über den Wechselrichter (UG) gespeist. So wird auch die wohnungseigene Heiz- und Lüftungszentrale inkl. Brauchwasserer­wärmung damit überwiegend mit Sonnenstrom vom Dach betrieben. Der Stromspeicher aus Li-Ion-Batterien steigert die Effizienz der Anlage. Der digitale Stromzähler an der Schnittstelle zum öffentlichen Stromnetz misst sowohl den ggf. zusätzlich bezogenen Strom, als auch die eingespeiste, also überschüssig produzierte Strommenge.

Heiz- und Lüftungszentrale
Für Heizung und Brauchwassererwärmung kommt eine äußerst robuste, langlebige und wartungsarme Anlage zum Einsatz, die sich bereits in vielen tausenden Niedrigstenergiehäusern bewährt hat.

Heizung
Die moderne Frischluftwärmetechnik führt der Wohnung
frische Umgebungsluft zu. Gleichzeitig wird die zugeführte Luft mittels Kreuzstrom-Wärmetauscher und Wärmepumpentechnik energiesparend auf die gewünschte Raumtem­peratur erwärmt. Über eingebaute Keramik-Wärmeelemente in den Räumen, und über die Fußbodentemperierung im Bad kann die Temperatur zusätzlich angehoben werden.

Hygiene-PLUS:
Der Feinstaubfilter ‚F7‘ hält z. B. Pollen und Sporen zuverlässig fern. Glattwandige, antistatische Metallrohre verhindern Staubansammlungen und reduzieren den Wartungsaufwand. Wärmegedämmte Rohre verhindern Kondensatbildung. Schimmel hat hier keine Chance! Ein Hygienezertifikat nach VDI 6022 kann auf Wunsch erstellt werden.

 Frischluft-PLUS:
Die kontinuierliche Überwachung der Raumluftqualität (Luftfeuchtesensor als Standardausstattung) sorgt zu jeder Zeit für sauerstoffreiche Frischluft – auch im Bad! Die optionale CO₂-Sensorik kann die Anlageneffizienz noch erhöhen, da nur dann Außenluft zugeführt wird, wenn sich Menschen in der Wohnung aufhalten. Das Schlafzimmer kann individuell mit Kaltluft angesteuert werden um die Raumtemperatur nachts abzusenken, ohne dass dazu ein Fenster geöffnet werden muss.

Warmwasser
Eine Brauchwassererwärmung, welche die Energie des Fortluftstroms nutzt, erzeugt bis zu 800 Liter Warmwasser/Tag. Durch die intelligente PV-Vorrang-Schaltung wird dazu überwiegend der auf dem Dach erzeugte PV-Strom verwendet. Das sorgt auch im Sommer für eine gute Ausnutzung der selbst erzeugten Elektrizität. Der zugehörige Wasserspeicher hat ein Volumen von 300 Liter.

Hygiene-PLUS:
Die Warmwasser-Erzeugung innerhalb jeder Wohnung ermöglicht den Verzicht auf Steig- und Zirkulationsleitungen. Eine Verkeimung unregelmäßig genutzter Leitungsteile, wie sie in herkömmlichen Häusern üblich ist wird dadurch vermieden. Das bedeutet 100-prozentigen Schutz vor Legionellen.

Steuerung, Funktionsüberwachung und Wartung
Die alleinige Verwendung von elektrischem Strom als Energiequelle macht jede Wohnung zu einer unabhängigen technischen Gesamtlösung.

Neben der Trinkwasser-Zuleitung besitzt das Gebäude nur noch ein wertbeständiges Energieverteilungsnetz aus Kupferkabel. Durch die dezentrale Technik besitzt jeder Eigentümer/Mieter sämtliche Freiheiten zur individuellen Steuerung seines eigenen Wohnklimas und bleibt völlig unabhängig vom Verhalten anderer Bewohner. Übliche Kosten für Wärmeleitungsverluste, Ablesung und Abrechnung/Verrechnung von Heizwärme und Wasser entfallen. Die Überwachung der Wirtschaftlichkeit und Funktion erfolgt digital per App mit dem Smartphone, Tablet oder PC, oder unmittelbar durch Kontrolle am Stromzähler. Das individuelle Verbraucherverhalten hat unmittelbar – und nicht erst nach einem Abrechnungsjahr – spürbaren Einfluss auf die Stromrechnung. Im Bedarfsfall ist eine Fernwartung/Diagnose durch Spezialisten via Datenanbindung möglich. Ein Filterwechsel (Feinstaub/Pollen) wird 1 – 2 x pro Jahr durch den Eigentümer/Bewohner durchgeführt.

Wartungsintervalle sind extrem lang: Die erste Wartung von Seiten des Herstellers ist erst nach 3 Jahren vorgesehen.

Die Wohnanlage „an der Wolfachaue“ erfüllt mit ihrem ausgeklügelten Energiekonzept und der innovativ, modernen Holzbauweise den „40 Plus EffizienzHaus“ Standard ohne Wenn und Aber. Dadurch sind hervorragende Finanzierungskonditionen durch die KfW-Bank mit einer Förderung von bis zu 37.500,– Euro in Form eines Tilgungszuschusses möglich.

Nutzen Sie die Möglichkeiten – Wir beraten Sie gerne!

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Seite der KfW-Bank unter:
www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Neubau/